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FPÖ – Steger zu Pipeline-Sabotage: Österreichs Energieversorgung steht direkt unter Druck – EU hat kritische Infrastruktur nicht im Griff!

FPÖ – Steger zu Pipeline-Sabotage: Österreichs Energieversorgung steht direkt unter Druck – EU hat kritische Infrastruktur nicht im Griff!
📆 13.04.2026 🕑 10:01
| Emittent: Freiheitlicher Parlamentsklub – FPĂ– |

Mit großer Sorge reagiert heute die freiheitliche EU-Abgeordnete Petra Steger auf den mutmaßlichen Sabotageakt gegen eine Ölpipeline in Italien. Für Steger ist klar: Österreich ist von solchen Angriffen nicht nur indirekt, sondern ganz konkret betroffen. „Die Transalpine Ölleitung ist eine der zentralen Lebensadern unserer Energieversorgung. Sie führt von Triest über Kärnten bis nach Kufstein und versorgt über die Abzweigung bei Kötschach-Mauthen direkt die OMV-Raffinerie in Schwechat. Rund 90 Prozent des in Österreich verarbeiteten Rohöls werden über diese Leitung transportiert. Wer hier angreift, trifft Österreich unmittelbar“, erklärt Steger.

Damit werde deutlich, wie real die Gefahr für die heimische Versorgung sei: „Das ist kein abstraktes Szenario und auch kein entfernter Zwischenfall in einem anderen Land – das ist ein Angriff auf eine Infrastruktur, die für unsere Wirtschaft und unsere Energiepreise von zentraler Bedeutung ist.“

Neben der direkten Betroffenheit warnt Steger auch vor den systemischen Auswirkungen innerhalb des europäischen Energiemarkts: „Selbst kurzfristige Störungen entlang dieser Pipeline können erhebliche Kettenreaktionen auslösen. Fällt ein Teil der Versorgung aus, steigt der Druck auf alternative Bezugsquellen, Märkte geraten unter Spannung und Preise ziehen an – diese Dynamik erreicht Österreich unmittelbar.“

Diese mutmaßliche Sabotage reiht sich aus Sicht der freiheitlichen Europaabgeordneten in eine Serie gefährlicher Entwicklungen ein: „Wir haben in den vergangenen Monaten wiederholt Angriffe und Störungen zentraler Energieinfrastruktur erlebt – von der Druschba-Pipeline über TurkStream bis hin zu Sabotageakten an weiteren Versorgungsrouten. Europas Energieversorgung ist längst zum Ziel geopolitischer Konflikte geworden.“

Scharfe Kritik übt Steger an der Rolle der Europäischen Union: „Die entscheidende Frage lautet: Was tut die EU eigentlich, um solche kritischen Infrastrukturen zu schützen? Die Antwort ist ernüchternd. Während Brüssel ideologisch motivierte Energiepolitik betreibt und funktionierende Versorgungsstrukturen zerschlägt, bleibt der Schutz der bestehenden Infrastruktur sträflich vernachlässigt.“

Gerade Österreich zahle dafür einen hohen Preis: „Die zunehmende Unsicherheit schlägt sich direkt in den Energiepreisen nieder. Haushalte und Betriebe müssen seit Jahren steigende Kosten tragen – eine Entwicklung, die durch jede weitere Störung oder jeden Angriff zusätzlich verschärft wird.“

Abschließend fordert Steger eine grundlegende Kurskorrektur: „Europa braucht eine Energiepolitik, die Versorgungssicherheit und leistbare Preise garantiert. Kritische Infrastruktur muss endlich konsequent geschützt werden, und ideologische Experimente auf Kosten der eigenen Bevölkerung müssen beendet werden. Österreich darf hier nicht länger Spielball einer verfehlten EU-Politik sein.“

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