Renovierungsprojekt beim Europäischen Ausschuss der Regionen zeigt völlig verfehlte Prioritätensetzung in Krisenzeiten
Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europäischen Parlament, übte heute scharfe Kritik an den geplanten Renovierungsmaßnahmen des Europäischen Ausschusses der Regionen in Brüssel. Insgesamt sollen rund 49 Millionen Euro in die Sanierung des Hauptsitzes in Brüssel fließen – finanziert aus EU-Mitteln, also aus den Beiträgen der Mitgliedstaaten und damit direkt aus den Taschen der Steuerzahler. „Dieses Vorhaben ist eine absolute Geldverschwendung und eine Provokation sondergleichen“, betonte Vilimsky.
„Während die Menschen in ganz Europa – und insbesondere in Österreich – unter massiv steigenden Energiepreisen, Inflation und wachsender Unsicherheit leiden, gönnt sich die EU ein weiteres Millionenprojekt“, kritisierte Vilimsky weiter. Es sei völlig unverständlich, dass derartige Summen für Bauvorhaben ausgegeben werden, während gleichzeitig zentrale Probleme wie die Energiekrise ungelöst bleiben. „Das zeigt einmal mehr, wie weit sich die EU-Institutionen von den echten Sorgen der Bevölkerung entfernt haben. Hier wird Politik an den Menschen vorbei gemacht“, so der freiheitliche Delegationsleiter.
Abschließend forderte Vilimsky volle Transparenz und ein sofortiges Umdenken im Umgang mit Steuergeldern: „Die Bevölkerung hat sich verdient, dass ihre drängenden Probleme endlich ernst genommen werden – allen voran die Energiefrage – und nicht weiter Steuergeld in fragwürdige Projekte fließt. Was hier passiert, ist nichts anderes als Größenwahn auf Kosten der Bürger. Damit muss endlich Schluss sein.“
RĂĽckfragen
Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: presse-klub@fpk.at