âDiese schwarz-rot-pinke Energiepolitik gefĂ€hrdet WettbewerbsfĂ€higkeit, Wohlstand und ArbeitsplĂ€tze â Neuwahlen sind ĂŒberfĂ€lligâ
âWenn ĂVP, SPĂ und NEOS ihre Energiepolitik so weiterfahren, werden sich die Netzkosten erhöhen, und zwar deutlich und dramatisch. Das von der Regierung als sogenanntes âBilligstromgesetzâ verkaufte Paket ist ein reiner Etikettenschwindel und in Wahrheit kein Billigstromgesetzâ, sagte heute FPĂ-Energiesprecher NAbg. Axel Kassegger in seinem Debattenbeitrag.
âNun versucht die Regierung âein bisschen was zu machenâ, damit die Strompreise kurzfristig, aber nicht nachhaltig sinken. Ăberdies kommt dieses Vorhaben zu spĂ€t, es ist zu wenig und auch die Finanzierung ist natĂŒrlich eine âlinke Tasche, rechte Tascheâ-Angelegenheit. Ihr Problem ist, dass Sie eine Politik betreiben, die die Ursachen nicht erkennt, die sich offensichtlich nie die Frage stellt: âWo ist das Problem und wie packen wir es an?â Deswegen bewegen Sie sich permanent und zwar in praktisch allen Politikbereichen, nicht nur in der Energiepolitik, auf der Ebene einer sĂŒndteuren, nichtslösenden SymptombekĂ€mpfungâ, so Kassegger in Richtung der Regierung.
âWas Stromkunden auf der Rechnung haben, besteht aus drei Teilen, nĂ€mlich der reine Energiepreis, die Netzkosten und die Steuern und Abgaben. Jetzt schraubt die Regierung ein bisschen an den Steuern und Abgaben herum. Kein Thema dabei ist eine Umsatzsteuersenkung, diese wĂŒrde nĂ€mlich eine echte Entlastung bringen. Ăberdies lassen ĂVP, SPĂ und NEOS die Unternehmen wieder im Regen stehen, indem sie die ElektrizitĂ€tsabgabe bei den Unternehmen eben nicht senken. Die wesentlichen Kostentreiber sind ja die Energiekosten und die Netzkosten und da tun Sie nichts. Eine Ursache ist auch das Festhalten am Green Deal, dem Klimakommunismusâ, kritisierte der FPĂ-Energiesprecher.
Kassegger kritisierte insbesondere den energiepolitischen Irrweg der Regierung: âSie betreiben sogar noch Gold-Plating. Sie sagen, wir sind noch besser als die EU, wir sind 2040 klimaneutral. Das löst enorme Probleme aus und verursacht enorme Netzausbaukosten. Das Festhalten an vollkommen ĂŒberzogenen Ausbauzielen von Photovoltaik und Windkraft, die hochvolatil sind und das Netz belasten, da gehen Sie keinen Millimeter zurĂŒck. Die Ursache der Preisexplosion, nĂ€mlich der vom Gaspreis determinierte Strompreis, wird ignoriert. Auf dem Gaspreis picken jede Menge CO2-Steuern drauf, da machen Sie ĂŒberhaupt nichts. Im Ăbrigen verteufeln Sie die fossilen Brennstoffe.â
Dieses Muster des âUrsache-nicht-Erkennensâ ziehe sich durch die gesamte Regierungspolitik, fĂŒhrte Kassegger weiter aus. Von der Wirtschaftspolitik, wo die Corona-MaĂnahmen die Leistungsbereitschaft der Menschen zerstört hĂ€tten, ĂŒber das Bildungssystem, in dem man nur mehr âherumdilettiereâ und auf âPsychologen und Sonderbetreuerâ setze, bis hin zur Migrationspolitik. âSie tun so, als ob die Probleme nicht bestehen wĂŒrdeâ, sagte Kassegger.
Auch die wirtschaftsfeindliche Haltung der Regierung sei unertrĂ€glich. âDer SPĂ-Finanzminister bringt gar nichts zusammen. AuĂer, dass er unter dem Titel BetrugsbekĂ€mpfung in Wirklichkeit ein Signal an die SteuerprĂŒfungen gibt, die Schraube noch enger anzudrehenâ, so Kassegger und fĂŒgte hinzu: âWenn Sie so weiter tun, dann wird irgendwann einmal der Krug brechen. Der geht nĂ€mlich so lange zum Brunnen, bis er bricht und die ganze Wirtschaft ist schon an der Belastungsgrenze. Gleichzeitig setzt man den selbstzerstörerischen Sanktionskurs unbeirrt fort und philosophiert ĂŒber Vermögenseinfrierungen.â
Die Ausrede, dass all diese schĂ€dlichen Vorgaben von der EU kĂ€men, lieĂ Kassegger nicht gelten: âWer ist denn die EuropĂ€ische Union? Wer hat denn die Mehrheit im EuropĂ€ischen Parlament? Das sind die Freunde von der EuropĂ€ischen Volkspartei. Wer sitzt denn in der Kommission? Das ist Ihre Parteifreundin Ursula von der Leyenâ, richtete Kassegger der ĂVP aus. Genau diese Politik fĂŒhre aber dazu, âdass europaweit die Energiekosten das Doppelte von USA und China betragen. Und dann erzĂ€hlen Sie uns, dass wir im globalen Wettbewerb wettbewerbsfĂ€hig sind. Das glaubt Ihnen doch keiner mehr!â
Scharfe Kritik ĂŒbte Kassegger auch am Regierungspartner NEOS, die ihre politische DNA verraten hĂ€tten: âIch kann mich noch an Sepp Schellhorn und Matthias Strolz erinnern, die angetreten sind, dieses alte System, den Kammerstaat zu brechen. Nichts davon ist ĂŒbriggeblieben. Sie haben sich fĂŒr ein paar Posten zum SteigbĂŒgelhalter dieses alten Systems reduziert.â
Angesichts dieses Totalversagens forderte Kassegger den ĂVP-Bundeskanzler auf, endlich Verantwortung zu ĂŒbernehmen: âAls Topmanager der Regierung mĂŒssen Sie doch zur Erkenntnis kommen, dass Sie Ihre Ziele nicht erreicht haben und die Entscheidung fĂŒr diese Regierung mit SPĂ und NEOS eine Fehlentscheidung war. Der einzig logische und verantwortungsvolle Schritt seien Neuwahlen. Lassen Sie die Bevölkerung sprechen, ob sie einen Systemwechsel wollen oder nicht. Diese Entscheidung kann ja nur das österreichische Volk fĂ€llen. Das wĂ€re Verantwortung und wĂ€re eine schöne, erfreuliche Weihnachtsbotschaft fĂŒr die österreichische Bevölkerung! Das, was Sie aber machen, ist am Posten kleben.â
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