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FPÖ – Hammerl: „Energiepreise explodieren – Regierung muss endlich Steuern senken!“

FPÖ – Hammerl: „Energiepreise explodieren – Regierung muss endlich Steuern senken!“
📆 21.09.2026 🕑 13:44
| Emittent: Freiheitlicher Parlamentsklub – FPĂ– |

Auch Pellets um 32 Prozent teurer – CO2-Steuer abschaffen, Mineralölsteuer halbieren und heimisches Gas nutzen

„Energie kostet fast zehn Prozent mehr als vor einem Jahr, Diesel und Holzpellets sogar rund ein Drittel mehr. Die schwarz-rot-pinke Verliererkoalition schaut zu, während Heizen und Tanken immer mehr Menschen finanziell überfordern. Wir brauchen jetzt die Abschaffung der CO2-Steuer und die Halbierung der Mineralölsteuer auf Diesel und Benzin“, forderte FPÖ-Energiesprecher NAbg. Paul Hammerl angesichts der aktuellen Zahlen der Österreichischen Energieagentur.

Besonders deutlich zeige sich das Versagen der Regierung bei den Heizkosten: „Die Regierung drängt die Bürger ideologisch getrieben aus ihren bestehenden Heizungen und in andere Heizformen. Doch wer viel Geld in eine Pelletheizung investiert hat, muss jetzt feststellen: Auch hier schützt der Umstieg nicht vor einer Preisexplosion. Holzpellets sind binnen eines Jahres um 32 Prozent teurer geworden. Die Menschen brauchen eine freie Entscheidung über ihre Heizung und leistbare Brennstoffe statt politischer Bevormundung“, betonte Hammerl.

Auch beim Strom müsse die Regierung staatlich verursachte Verteuerungen beseitigen und auf EU-Ebene die Abschaffung des Emissionshandels für Gaskraftwerke verlangen. „CO2-Zertifikate verursachen bei Gaskraftwerken je nach Zertifikatspreis geschätzte Zusatzkosten von 40 bis 60 Euro pro Megawattstunde Strom. Diese Belastung würde unmittelbar wegfallen und den Strompreis sofort günstiger machen. Weil Gaskraftwerke häufig den Börsenpreis bestimmen, liegt hier ein entscheidender Hebel für günstigeren Strom. Wer an der Merit-Order drehen will, hat hier den größten Hebel in der Hand“, erklärte Hammerl.

Zugleich fordert der freiheitliche Energiesprecher die gezielte Suche nach heimischen Erdgaslagerstätten und deren Nutzung: „ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer weiß nicht einmal, wie viel zusätzliches Gas in Österreichs Böden vorhanden und förderbar ist. Über Importabhängigkeit zu klagen, während das eigene Potenzial nicht ausreichend erkundet wird, ist keine Energiepolitik.“

„Diese Teuerungswelle muss jetzt gebremst werden, bevor sie über inflationsgebundene Verträge im kommenden Jahr erneut zuschlägt. Die Regierung muss endlich handeln und CO2-Steuer abschaffen, Mineralölsteuer halbieren, Strom von Zertifikatskosten entlasten und heimisches Gasvorkommen erschließen“, bekräftigte Hammerl.

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