Energie

Windstromhoch zum Jahreswechsel – verlĂ€sslich und bewĂ€hrt beginnt das neue Jahr mit einem Hoch an Windenergie

Windstromhoch zum Jahreswechsel – verlĂ€sslich und bewĂ€hrt beginnt das neue Jahr mit einem Hoch an Windenergie
📆 2.01.2026 🕑 9:30
| Emittent: IG Windkraft Österreich |

Alle Jahre wieder lĂ€uft Österreichs Windkraft in der kalten Jahreszeit zu Höchstleistungen auf und hat auch Ende Dezember wieder mit Höchstwerten von 80,3, 78 und 73 GWh viel heimische, saubere Windenergie gebracht – das bedeutet nachhaltige Energiesicherheit „made in Austria“. Der Oktober letzten Jahres war mit einem FĂŒnftel an Österreichs Strombedarf Rekord-Monat fĂŒr die Windenergie-Erzeugung.

2.1.26: Österreichs Windkraft beweist einmal mehr ihre enorme Bedeutung fĂŒr eine sichere, saubere und leistbare Energieversorgung. In der kalten Jahreszeit liefern heimische WindrĂ€der traditionell Höchstleistungen – so auch in den vergangenen Tagen: Mit 78 GWh (31.12.), 80,3 GWh (30.12.) und 73 GWh (28.12.) speisten Österreichs WindrĂ€der zum Jahresende wieder krĂ€ftig ein.

Zwei Drittel des jĂ€hrlichen Windstroms werden im Winterhalbjahr erzeugt. Also genau dann, wenn Wasser und Sonne nur eingeschrĂ€nkt liefern und Gas fĂŒr die ausreichende Energieversorgung teuer von autoritĂ€ren Regimen importiert werden muss. „Wind ist Winterkraft – das haben die letzten Tage des Jahres 2025 eindrucksvoll gezeigt“, so Florian Maringer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der IG Windkraft und erklĂ€rt weiter: “Am Silvestertag konnten so 46 Prozent der österreichischen Stromversorgung durch saubere und heimische Windenergie gedeckt werden. Allein dieser Tageswert entspricht dem Jahresverbrauch von rund 22.300 Haushalten – sauber, regional und ‚made in Austria‘.“

Rekord-Monat Oktober 2025

Neben den Tages-Höchstwerten zum Jahreswechsel war der Oktober 2025 der Rekord-Monat fĂŒr Österreichs Windkraft: Mit 1027,8 GWh waren es im Monat Oktober 20,3 Prozent des österreichischen Strombedarfs – also rund ein FĂŒnftel – nur durch Windkraft. Maringer betont: „Diese Spitzenwerte der sauberen, heimischen Stromerzeugung zeigen deutlich, wie unverzichtbar die Windkraft fĂŒr eine unabhĂ€ngige und stabile Energieversorgung geworden ist. Um die AbhĂ€ngigkeit von fossilen Importen weiter zu reduzieren und die Energiepreise langfristig zu stabilisieren, mĂŒssen wir den Ausbau der heimischen Erneuerbaren, wie der Windkraft, konsequent vorantreiben. Das Wind-Potenzial in Österreich ist noch lange nicht ausgeschöpft.

Windkraft stĂ€rkt heimische Versorgungssicherheit – besonders im Winter

Mit sinkenden Temperaturen steigt Österreichs Energiebedarf deutlich an. Rund 70 Prozent des Gasverbrauchs fallen in die Wintermonate – und nahezu das gesamte Gas wird importiert. Diese fossilen Importe kosten Österreich jĂ€hrlich mit rund 3 Milliarden Euro allein fĂŒr Gas und insgesamt 14 Milliarden Euro fĂŒr fossile Ressourcen.

Gleichzeitig verschĂ€rft die geopolitische Lage in Europas Nachbarschaft das Risiko fĂŒr Preisachterbahnen und LieferengpĂ€sse. „Umso wichtiger ist eine starke, regionale Energieerzeugung“, so Maringer. „Über 200 Unternehmen sowie rund 8.000 BeschĂ€ftigte arbeiten in Österreichs Windkraftbranche bereits tagtĂ€glich an Energie ‚made in Austria‘, statt an AbhĂ€ngigkeiten von volatilen ImportmĂ€rkten.“

Gerade in den Wintermonaten zeigt sich die besondere StĂ€rke der Technologie: Rund zwei Drittel des heimischen Windstroms werden zwischen November und MĂ€rz erzeugt. Windkraft liefert damit genau dann besonders viel Strom, wenn Sonnenenergie knapp ist und FlĂŒsse weniger Wasser fĂŒhren. Die Folge: ein stabiler Beitrag der Windkraft zur Versorgungssicherheit Österreichs.

Österreich braucht mehr Windkraft

„Die Rekordwerte zeigen, was Windkraft heute schon leistet – und was sie kĂŒnftig leisten kann“, so Maringer. Derzeit stehen in Österreich (Stand 31.12.2025) 1.447 WindrĂ€der mit einer Gesamtleistung von 4.188 MW. Damit werden 2,75 Millionen Haushalte mit sauberem, regionalem Strom versorgt. Moderne Anlagen zeigen, wie effizient die Technologie mittlerweile ist: Ein modernes Windrad (7 MW Leistung und 2.600 Volllaststunden) liefert genug Strom fĂŒr rund 5.200 Haushalte.

„Wer Versorgungssicherheit, UnabhĂ€ngigkeit und stabile Preise will, setzt auf Erneuerbare – und insbesondere auf Windkraft“, fasst Maringer zusammen. „Der Ausbau ist kein Nice-to-have, sondern eine Notwendigkeit fĂŒr Österreichs unabhĂ€ngige Energiezukunft.“

Über die IG Windkraft

Die IG Windkraft ist die Interessenvertretung der österreichischen Windbranche. Heimische WindrĂ€der versorgen schon heute rund 2,75 Millionen Haushalte im Land mit sauberem, unabhĂ€ngigem und gĂŒnstigem Strom. Nach einer aktuellen, reprĂ€sentativen Umfrage befĂŒrworten 83 % der Österreicher: innen den Ausbau der Windenergie. Die IG Windkraft reprĂ€sentiert rund 180 in den Regionen verankerte, meist mittelstĂ€ndische Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energieform – von der Herstellung ĂŒber die Planung und Errichtung bis hin zu Betrieb und Wartung. Die österreichische Windbranche beschĂ€ftigt etwa 8.000 Menschen und hat in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt 1,2 Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaftet. Durch Milliarden-Investitionen stĂ€rkt sie den heimischen Wirtschaftsstandort.

RĂŒckfragen

IG Windkraft Österreich
Mag.(FH) Gerhard Maier
Telefon: +43 660 9199010
E-Mail: g.maier@igwindkraft.at
Website: https://www.igwindkraft.at

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