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FPÖ – FĂŒrtbauer: „Tourismus KMU kĂ€mpfen mit Kostenexplosion, wĂ€hrend schwarz-rot-pinke Regierung auf Entlastung der Gastronomie vergisst!“

FPÖ – FĂŒrtbauer: „Tourismus KMU kĂ€mpfen mit Kostenexplosion, wĂ€hrend schwarz-rot-pinke Regierung auf Entlastung der Gastronomie vergisst!“
📆 15.05.2026 🕑 9:23
| Emittent: Freiheitlicher Parlamentsklub – FPÖ |

„ÖVP-StaatssekretĂ€rin Zehetner empfiehlt derweil den Hotels, bei ‚der Sauna zu sparen‘“

„Wegen der vollen Skipisten der letzten Saison kann sich die Verliererkoalition recht einfach einen Tourismusboom einreden. Die wirtschaftliche RealitĂ€t der Betriebe erzĂ€hlt aber eine völlig andere Geschichte“, warnte der freiheitliche KMU-Sprecher NAbg. Michael FĂŒrtbauer. Im Tourismus wachsen eigentlich nur die Nominalpreise – real liegt die Wirtschaftsleistung weiterhin unter dem Corona-Vorkrisenniveau. Die Betriebe mussten massiv höhere Energie-, Lebensmittel- und Lohnkosten weitergeben, um ĂŒberhaupt zu ĂŒberleben. Dies Inflationsweitergabe wird dann politisch als Boom verkauft, weil höhere Preise natĂŒrlich wie ein höherer Umsatz aussehen“, so FĂŒrtbauer. Real stagniert der Tourismus in Österreich aber, wĂ€hrend die Tourismus-KMU international zunehmend unter Druck geraten. „Auch der schönste Tourismusstandort wird es schon in der Folgesaison spĂŒren, wenn er einmal zu teuer geworden ist!“, erklĂ€rte FĂŒrtbauer.

Besonders deutlich kritisierte FĂŒrtbauer Aussagen von ÖVP-StaatssekretĂ€rin Zehetner im letzten parlamentarischen Tourismusausschuss, wonach die Hotellerie bei hohen Energiepreisen „halt bei der Sauna sparen“ solle. „Diese Aussagen zeigen, wie weit diese schwarz-rot-pinke Regierung von der RealitĂ€t der KMU entfernt ist. Denn tatsĂ€chlich haben die Hotelunternehmen ihren Energieverbrauch pro NĂ€chtigung seit 2008 um rund 65 Prozent gesenkt – von 18,1 kWh auf nur noch 6,5 kWh. Die Betriebe investieren, optimieren und sparen lĂ€ngst. Wer trotzdem solche Sauna-RatschlĂ€ge erteilt, kennt offenbar den eigenen KMU-Bericht nicht“, so FĂŒrtbauer.

Sehr problematisch sei auch, dass die Gastronomie auch bei der kommenden Mehrwertsteuersenkung wieder systematisch ĂŒbergangen werde: „Die Gastronomie wird politisch stĂ€ndig als Inflationstreiber vorgefĂŒhrt, wenn es aber um Entlastungsmaßnahmen geht, wird sie vergessen. Das ist scheinheilig“ merkte FĂŒrtbauer an und weiter: „Tourismus-KMU brauchen keine Belehrungen ĂŒber SaunagĂ€nge, sondern echte Entlastung bei Energie, Abgaben und BĂŒrokratie und das gilt auch fĂŒr die Gastronomiebetriebe. Sonst gibt es fĂŒr die Touristen bald keine traditionell österreichische Gastronomie mehr zu besuchen.“

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